Aktuelles/ Berichte


Erfolgreicher Abschluss
der Basisqualifikation für die
ehrenamtliche Mitarbeit in der
Suchtkrankenhilfe

 

 

 

Am 25. Mai 2015 war es soweit!

Die Teilnehmenden der 8. Staffel der "Qualifizierten Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Suchtkrankenhilfe" des Kreuzbund Diözesanverbandes (kurz: "Suchthelferausbildung") beendeten nach 1 1/2 Jahren erfolgreich die Ausbildung. 

 

Mit Christine Clauss, Roswitha Jansen und Jens Schütze (Bildmitte von rechts) befanden sich auch drei Mitglieder des Kreuzbundes Bingen unter den Absolventen.

 

 

 

In sechs aufeinander aufbauenden Wochenend-Blockseminaren wurden den Teilnehmenden Kenntnisse über  die Suchtgefahren, Krankheitsverläufe Hilfemöglichkeiten, Strukturen und Arbeitsformen der Suchtkrankenhilfe in  Theorie und Praxis vermittelt. Hierbei kamen auch die Grundformen der  Kommunikation, die Rolle der Helfenden und die Rolle von Suchterkrankungen im alltäglichen Leben und am Arbeitsplatz nicht zu kurz. Ein absoluter Schwerpunkt war die Vermittlung von Kenntnissen zur Leitung von Selbsthilfegruppen und der Umgang mit rückfälligen Gruppenmitgliedern. 


Mit einem Kolloquium wurde die Ausbildung beendet. Hierbei wurden einzelne Ausbildungsschwerpunkte von den Teilnehmenden vorgestellt.

 

Gerhard Iser (Vorsitzende der Kreuzbund Diözesanverbandes)  und  Ulrike Steffgen (Suchtreferentin des Diözesan Caritasverbandes Mainz)  überreichten an alle Absolventen Zertifikate zur Ausbildung und stellten hierbei klar heraus, dass es sich um keine berufliche Qualifikation für eine hauptamtliche Tätigkeit handele. Vielmehr sei es die Basisqualifikation für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Suchtselbsthilfe.  Sie wünschten allen bei der Umsetzung des erworbenen Wissens in die Gruppenarbeit des Kreuzbundes viel Freude.  

 

Wir danken der      Rheinland- Pfalz/ Saarland, die die Teilnehmenden aus Bingen im Rahmen der Projektförderung unterstütze.

 

Autor:
Hartmut Zielke

 

 

Bericht des Ausbildungsleiters ( Rolf Thunich)

Wer heute in der Suchtkrankenselbsthilfe tätig ist, wird recht schnell bemerken, dass es sich hierbei auch um eine Auseinandersetzung mit seinen eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen handelt und ein hohes Maß an Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein erforderlich ist.

Mit unserer Weiterbildungsmaßnahme bieten wir ehrenamtlichen HelferInnen der Suchtselbsthilfe und betrieblichen Suchthelfern die Möglichkeit zu einer umfassenden, qualifizierten Schulung. Im Mittelpunkt steht die Stärkung und Erweiterung der Selbst- und Sozialkompetenz, sowie der Fach- und Methodenkompetenz, um die vielschichtigen und komplexen Aufgaben der ehrenamtlichen Suchthilfe fachkundig begleiten zu können.

Oberstes Ziel dieser Ausbildung ist die Vermittlung von Kenntnissen über die Suchtgefahren, Krankheitsverläufe, Hilfemöglichkeiten und Strukturen der Suchtkrankenhilfe in Theorie und Praxis. Die Schulungsmaßnahme endet mit einem Kolloquium und der Aushändigung eines Zertifikates über die Teilnahme und die Ausbildungsinhalte. Mit dieser Bescheinigung verbindet sich keine berufliche Qualifikation für eine hauptamtliche Tätigkeit. Sie ist Basisqualifikation für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Suchtkrankenhilfe im aufgezeigten Rahmen.

Die Suchtselbsthilfe ist eine der tragenden Säulen im Suchthilfesystem mit der Zielsetzung der Abwendung der Gefährdung suchtmittelkonsumierender Menschen, die Reintegration suchtkranker Menschen in das Berufsleben, die Aufrechterhaltung einer zufriedenen Abstinenz, sowie die  Integration in Familie und Gesellschaft.

Die 8. Staffel der Ausbildungsserie endete im Mai 2014 mit dem 6. Blockseminar. Insgesamt 14 Teilnehmer schlossen die Maßnahme erfolgreich ab. Die 9. Staffel wird im August 2014 mit 16 Teilnehmern gestartet.

Mit ein wenig Stolz können wir berichten, dass die Teilnehmer der Suchtselbsthilfe der vorausgegangenen Staffeln 1 bis 7 dieser Ausbildungsserie fast ausnahmslos als  Funktionsträger (GruppenleiterInnen, Stellvertretende GruppenleiterInnen, GesprächskreisleiterInnen , Vorstandsmitglieder pp.) innerhalb unseres Suchtselbsthilfeverbandes  eingesetzt sind und hierdurch die Qualität unserer Arbeit erheblich gesteigert werden konnte. Auch die an der Ausbildung beteiligten ehrenamtlichen betrieblichen Suchtkrankenhelfer waren vom Inhalt der Weiterbildungsmaßnahme sehr angetan.    

Autor: Rolf Thunich (Leiter der Ausbildung)

 

 

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